27 Studierende starten im Wintersemester 20/21 rein virtuell

Einen rein virtuellen Studienstart wollten wir uns nicht vorstellen, konnten aber aufgrund der aktuellen Infektionslage keine direkte Präsenzphase an der Hochschule Hannover anbieten. Der direkte Kontakt unter den Erstsemestern muss also erst einmal verschoben werden. Umso enger und intensiver fällt der virtuelle Kontakt aus. Über 200 Nachrichten wurden in zwei Tagen, noch vor Beginn der ersten Lehrveranstaltungen, ausgetauscht. Auch die Nutzung der Webcams zu Beginn und zum Abschluss einer Lehrveranstaltung schafft ein erstes Vertrauen untereinander.

Die Zielsetzung der Studierenden ist im Vergleich zu den vorhergehenden Jahrgängen identisch. Mit dem Studium erhoffen sich die Teilnehmenden interessantere, abwechslungsreichere und verantwortungsvolle Aufgaben bei leistungsgerechter Bezahlung. In einigen Einrichtungen werden auch in absehbarer Zeit Stellen frei. Das Studium erfolgt so mit einem sehr direkten Ziel. Auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit neuen Themen, auf wissenschaftlicher Basis, wird als Studienmotivation genannt. Informatik steht hierbei als Interessensgebiet mit auf dem Programm.

Die Studierenden arbeiten deutschlandweit in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken, verteilt von Hamburg bis München, Saarbrücken bis Leipzig. Die Unterstützung der Einrichtungen fällt erneut sehr unterschiedlich aus. In einigen erfreulichen Fällen werden die Studierenden für alle Präsenzphasen freigestellt, leider erhalten aber auch neun Studierende weniger als fünf Tage Freistellung.

Wir freuen uns über das rege Interesse unserer 27 Erstis, die Neugier und das Engagement und wünschen uns allen ein erfolgreiches Wintersemester 2020/21.